Kennzeichnend für das Projekt Urbane Interventionen waren eine ergebnisoffene, prozesshafte Arbeitsweise und eine inspirierende Haltung. Bei unserer Arbeit suchten wir Ideen aus der Bürgerschaft, um Menschen für einen neuen, kreativen Umgang mit ihrer Stadt zu begeistern. Die Arbeitsweise griff dabei auf folgende Bausteine zurück:

Stadtteilwerkstätten: Keimzelle für Ideen
Den ersten Schritt bildeten Stadtteilwerkstätten in den Stadtteilen Haste und Wüste. Während dieser entstand in beiden Stadtteilen jeweils ein offener Begegnungs- und Handlungsort, welcher eine Woche lang verfremdet und mit einem Veranstaltungsprogramm belebt wurde. Hier konnten alle BewohnerInnen des Stadtteils ihre Interessen zum Ausdruck bringen, Fragen stellen, sich vernetzen, diskutieren, sich anregen lassen und sich gegenseitig inspirieren. Die Stadtteilwerkstätten gaben bestehenden Initiativen und Vereinen sowie interessierten BürgerInnen Raum und Gelegenheit, Ideen für die Aufwertung ihres Umfelds einzubringen, ohne dass dabei Grenzen gesetzt waren: Alles, was ein lebendiges Miteinander fördert, war denkbar. Abschließend wurden die eingereichten Vorschläge öffentlich vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Stadtteilgespräche: Plattform für die Umsetzung von Ideen
Regelmäßige Stadtteilgespräche bildeten die Plattform, um die Ergebnisse der Stadtteilwerkstätten weiterzuentwickeln. Sie gaben aber auch Raum für weitere Anregungen. Aus den vielfältigen Ideen entstanden in diesem Rahmen Aktivierungs– und Mikroprojekte, die durch das Projektteam organisatorisch und mit Fördermitteln unterstützt wurden. Zusätzlich hatten die BürgerInnen die Möglichkeit, selbständig eigene Mikroprojekte anzustoßen, wie z. B. kleine kulturelle Veranstaltungen, Straßenfeste oder Bau- und Pflanzaktionen.

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