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Im Rahmen der Stadtteilwerkstatt Haste 2015 entstand eine Vielzahl von Ideen und Wünschen zur Förderung der Stadtteilkultur im ehemaligen Dorf Haste: Gastronomie als Begegnungsort, mobile kulinarische Angebote, Nachbarschaftscafés, kleinere Stadtteilveranstaltungen und wandernde Formate für Kulturveranstaltungen. Die vielfältigen Anregungen wurden im Laufe der Stadtteilgespräche weiter diskutiert und ließen gemeinsam mit dem Künstler Samuel Treindl die Idee des „Mobilen Stadtteilcafés“ entstehen.

Interessant an den fokussierten Ideen blieb der mobile Anspruch der Umsetzung. Ziel war es, die StadtteilbewohnerInnen bei der Durchführung kultureller Veranstaltungen an wechselnden Orten zu unterstützen. Bereits beim Bau sollten die StadtteilbewohnerInnen mitgestalten können. Zusammen mit Samuel Treindl und dem Friedensgarten Osnabrück veranstalteten wir am 20. und 21. August 2016 einen Workshop zum Bau des Mobilen Stadtteilcafés. Verwendet wurden recycelte Materialien, wie z. B. defekte Müllcontainer, ausgesonderte Bierzeltgarnituren, Sperrmüll und alte Hölzer.

Im Anschluss an den Bauworkshop wurde das Café im Friedensgarten Osnabrück eingeweiht. Nach dem bunten Auftakt belebte das Mobile Stadtteilcafé bei verschiedenen Veranstaltungen in Haste und Dodesheide den Ort und die Form der Begegnung:

  • 16. September 2016 | 17.00 bis 19.00 Uhr
    Café der Begegnung, Stadtteiltreff Haste
  • 17. September 2016 | 16.00 Uhr
    zu Gast beim Fußballturnier TuS Haste 01 – SSC Dodesheide, Gelände des TuS Haste 01
  • 23. September 2016 | 16.00 bis 18.00 Uhr
    Stadtteilcafé im Innenhof, Schule in der Dodesheide
  • 25. September 2016 | 14.00 bis 16.00 Uhr
    zu Gast beim Reparaturcafé Haste, Dreschhaus/Nackte Mühle
  • 25. Oktober 2016 | 19.00 Uhr
    Filmabend im Dreschhaus: „Wenn ein Garten wächst“, Dreschhaus/Nackte Mühle

Bestehend aus einer Bar, mehreren rollbaren Bänken und Containern, sowie aus portablen Sitzgelegenheiten, bot das Mobile Stadtteilcafé nicht nur den organisatorischen Rahmen für Filmvorführungen, Konzerte, Kochabende, Workshops oder Straßenfeste, sondern ermöglichte auch eine inspirierende Inszenierung des Veranstaltungsortes. Das untypische Erscheinungsbild machte neugierig und förderte eine Atmosphäre der Begegnung.

Eine Nachnutzung des Mobilen Stadtteilcafés durch eine Institution aus den Projektstadtteilen ergab sich nicht. Im Anschluss an die Laufzeit des Pilotprojekts wurden die rollenden Möbel zur Weiternutzung an den Verein Kulturverein Petersburg e. V. übergeben. Interessierte können sie kostenfrei für öffentliche Veranstaltungen vor Ort ausleihen.

Wir möchten den vielen UnterstützerInnen und allen TeilnehmerInnen herzlich für Ihr Engagement danken. Ein besonderer Dank geht an den Künstler Samuel Treindl sowie an den Friedensgarten Osnabrück.

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