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Ilka Krug, eine Mitarbeiterin der Nackten Mühle, brachte diese Idee in die Stadtteilwerkstatt Haste ein. Ziel war es, einen Baum zum „Wärmespender“ in der kalten Jahreszeit zu machen. Im Dezember realisierte sie ihr Vorhaben unterstützt durch viele andere StadtteilbewohnerInnen am Eberleplatz: An einer Kastanie hingen gespendete Schals, Mützen, Handschuhe und Stulpen, die bedürftige Personen „pflücken“ konnten. Ziel war es dabei auch, Menschen aus dem Stadtteil bei einer gemeinschaftlichen Aktion zusammenzubringen und somit das Miteinander in Haste zu stärken. Die ursprünglich aus den USA stammende Idee wurde von der Offenburger Initiative „be japy e. V.“ in Deutschland verbreitet, mit der Ilka Krug Kontakt aufgenommen hat.

Das Projekt lief vom 3. bis 27. Dezember 2015. An der Eröffnung beteiligten sich ca. 30 StadtteilbewohnerInnen und -besucherInnen. Insgesamt fanden über 270 wärmende Päckchen ihren Weg an den Warmnachtsbaum. Die aufgehängten Päckchen enthielten neben einem warmen Kleidungsstück auch eine wärmende Botschaft. Sie wurden meist noch am selben Tag abgenommen und fanden neue BesitzerInnen. Unterstützt wurde der Warmnachtsbaum durch das Projekt Urbane Interventionen, die Nackte Mühle, die Stadt Osnabrück, das Hotel Residenz am Rosenplatz und viele begeisterte Menschen. Eine Fortsetzung des Projektes für 2016 ist geplant.

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