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Ilka Krug, eine Mitarbeiterin der Nackten Mühle, brachte diese Idee in die Stadtteilwerkstatt Haste ein. Ziel war es, einen Baum zum „Wärmespender“ in der kalten Jahreszeit zu machen. Im Dezember realisierte sie ihr Vorhaben unterstützt durch viele andere StadtteilbewohnerInnen am Eberleplatz: An einer Kastanie hingen gespendete Schals, Mützen, Handschuhe und Stulpen, die bedürftige Personen „pflücken“ konnten. Ziel war es dabei auch, Menschen aus dem Stadtteil bei einer gemeinschaftlichen Aktion zusammenzubringen und somit das Miteinander in Haste zu stärken. Die ursprünglich aus den USA stammende Idee wurde von der Offenburger Initiative „be japy e. V.“ in Deutschland verbreitet, mit der Ilka Krug Kontakt aufgenommen hat.

Die aufgehängten Päckchen enthielten neben einem warmen Kleidungsstück auch eine wärmende Botschaft. Unterstützt wurde der erste Warmnachtsbaum durch das Projekt Urbane Interventionen, die Nackte Mühle, die Stadt Osnabrück, das Hotel Residenz am Rosenplatz und viele begeisterte Menschen. Nach einem erfolgreichen Testlauf im Dezember 2015, bei dem über 270 wärmende Päckchen ihren Weg an den Warmnachtsbaum fanden, setzten MitarbeiterInnen der Nackte Mühle das Projekt auch in den folgenden Jahren fort.

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